Am 12. März 1967 wurde die Sanitätsgruppe Garath des Zuges Benrath gegründet.
Dies geschah mit Fertigstellung des Ärztehauses in Garath, in dem sich damals auch der Gemeinschaftsraum der Gruppe befand.

Vom 22. bis 23.6.1968 fand in Garath eine große Werbeveranstaltung auf dem Parkplatz vor dem Ärztehaus statt, an der sich auch die Gruppe Garath beteiligte. Ein ausgestellter Rettungshubschrauber sorgte nicht nur bei den Besuchern für Aufsehen, sondern auch auf der nahe liegenden Autobahn, wo sich ein schwerer Unfall ereignete. Doch die schnelle Hilfe, die ja bereits vor Ort war, und der Hubschraubereinsatz verhinderten Schlimmeres.

1972 folgte eine weitere DRK-Ausstellung in Garath, bei der sich auch alle Fachdienste des DRK Düsseldorf der Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Im Mai 1982 fand die erste große Katastrophenschutzübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn statt, der noch viele gemeinsame Übungen folgten.

Nach mehreren kurzfristigen Wechseln in der Führung, kurz vor dem personellen „Aus“ der Gruppe, übernahmen 1985 Michael Kozitza als Zugführer und Claudia Göbel als Stellvertreterin die Leitung des „Zuges Garath“.
Mit einem Anfangspersonalbestand von 6 Helferinnen und Helfern, wurde aus der Sanitätsgruppe Garath wieder eine leistungsstarke Einheit in „Zugstärke“, die innerhalb des DRK Düsseldorf (in der Bereitschaft 5 und im Sanitätszug 6), schnell an Bedeutung gewann.

Durch die Trägerschaft des DRK Kreisverbandes Düsseldorf für den Katastrophensanitätszug 3 („Bundeseinheit“ des Bundesverbandes für den Selbstschutz) erhielt der „Zug Garath“ wenig später zusätzliche, wichtige Aufgaben. Dazu gehörten Sanitäts- und Betreuungseinsätze bei Bombenentschärfungen des Kampfmittelräumdienstes, bei Alarmierungen während des Rheinhochwassers und bei den Großveranstaltungen in der Stadt Düsseldorf.

Der Bundesverband für den Selbstschutz wurde 1997 im Rahmen der Neuordnung des Zivilschutzes aufgelöst. Seine Aufgaben wurden vom Bundesamt für Zivilschutz
(heute: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK)
gemeinsam mit den Ländern, Gemeinden und den Hilfsorganisationen weitererfüllt. Somit endete die Zeit der Katastrophensanitätszüge in Düsseldorf, und als Nachfolgekonzept plante man bereits auf Landesebene die einheitliche Einsatzeinheit NRW für den Katastrophenschutz.

Mit der Änderung der Dienstordnung des Kreisverbandes Düsseldorf im Jahre 2002 wurde die Bereitschaft 5 aufgelöst und stattdessen als Bereitschaft-Süd konstituiert. Der „Zug Garath“ (zwischenzeitlich kurz auch „Bereitschaft Garath“ genannt) wurde zur Rotkreuzgemeinschaft Garath in der Bereitschaft-Süd.

Die Stärke und Ausstattung der Bereitschaft-Süd orientiert sich heute am aktuellen Konzept der DRK Einsatzeinheit NRW.

Seit Anfang des Jahres 2005, nennt sich die Gruppe in der Rotkreuzgemeinschaft Garath, wieder Gruppe Sanitätszug Garath.
In der Einsatzeinheit Süd des DRK Kreisverbandes Düsseldorf übernimmt die Gruppe Garath die Komponenten:
Zugtrupp, Betreuung, Technik und Sicherheit und unterstützt die Sanitätsgruppe.

Das Mitwirken bei Sanitätsdiensten ist weiterhin originäre Aufgabe der Gruppe Sanitätszug Garath.
Während in den 80er Jahren der lokale Einsatz bei Stadtteilfesten, beim Garather Sportverein und bei der Garather Kirmes im Vordergrund stand, so ist die Gruppe heute bei vielfältigen Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet von Düsseldorf vertreten.

Beim DRK Düsseldorf bestehen heute auf Kreisverbandsebene vier Bereitschaften, die sich nach wie vor in stadtteilbezogene Gruppen gliedern.

Bereitschaft-Nord:
Gruppen: Angermund, Unterrath, Stadtmitte

Bereitschaft-Mitte:
Gruppen: Eller, Oberbilk-Flingern, Wersten-Holthausen

Bereitschaft-Süd:
Gruppen: Garath, Benrath, Bilk