Eingetragen von Daniel Schlapa am 29.06.2009

Eine bei Bauarbeiten in Düsseldorf-Rath in der Nähe des Rather Waldstadions gefundene amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Montag, 29. Juni, 11.30 Uhr entschärft. Dazu müssten in einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle rund 1.550 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Im Radius bis 750 Meter durfte sich während der Entschärfung niemand im Freien aufhalten. Davon waren rund weitere 3.100 Menschen betroffen. Die Bombe wurde von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft.

In Zusammenarbeit mit dem MHD welcher eine Betreuungsstelle im Gymnasium, Rückertstraße aufgebaut hatte, übernahmen wir den Hin- und Rücktransport der Betroffenen von Ihren Wohnungen zur Betreungsstelle und zurück.

Was sind Kampfmittel?

Zu den Kampfmitteln zählen Bomben, Granaten, Munition und Munitionsteile, aber auch Waffen und Waffenteile, die durch die Wehrmacht oder die ehemaligen Alliierten im Zuge der Kampfhandlungen hinterlassen wurden. Es kann sich dabei gleichermaßen um sogenannte „Blindgänger“ wie um ungebrauchte Kampfmittel handeln. Aber nicht nur Kampfmittel des Zweiten Weltkrieges, sondern auch Munition aus heutiger Produktion werden gefunden.

In allen Fällen von Kampfmittelfunden ist höchste Vorsicht geboten!

Was ist bei Kampfmittelfunden zu tun?

– Kampfmittel auf gar keinen Fall anfassen.

– Sofort die Feuerwehr verständigen 112.

– Den Zugang zur Fundstelle sperren.

Falls sie weitere Informationen benötigen, hier der Link zum Kampfmittelräumdienst der Stadt Düsseldorf