Eingetragen von Daniel Schlapa am 03.03.2007

Helfer aus der E.E.-Süd besetzten am 03.03.2007 den Dienst in der LTU-arena bei der Begegnung Fortuna Düsseldorf vs. Dynamo Dresden.

Alle 14 Helfer trafen sich also um 10:30 Uhr auf der Erkrather Straße zur Dienstbesprechung, da ca. 3000 Dynamo Dresden Fans erwartet wurden, die als gewalttätig galten. Gemeinsam fuhren alle Helfer zur LTU-arena, um dort dann um 11:30 Uhr die Erste-Hilfe-Räume und ihre Positionen in der LTU-arena zu beziehen.

Um 12:00 Uhr war es dann so weit und die ersten Fans trafen ein.

Wie sich herausstellte, verlief der Einlass ohne Komplikationen, alle Fans waren friedlich und wollten ein spannendes Spiel erleben.

Um 14:00 Uhr wurde die Begegnung dann angepfiffen und 18035 Zuschauer verfolgten ein spannendes Spiel.

Leider endete die Begegnung für drei Fans schon nach 12 Minuten wegen einer Schlägerei. Zwei von ihnen wurden durch die Polizei in Gewahrsam genommen, da sie auf einen dritten Fan eingeschlagen hatten. Dieser wurde von zwei Helfern im EH-Raum beruhigt und die Wunde versorgt. Der anwesende Arzt wurde hinzugezogen, da der Patient vor Spielbeginn nach eigenen Angaben wegen einer frischen Schulter-OP starke Schmerzmittel zu sich genommen hatte, eine sehr niedrige Pulsfrequenz und eine Platzwunde im Gesicht hatte. Nach Versorgung durch den Arzt endete für diesen Fan das Spiel leider mit Verdacht auf Nasenbeinfraktur im Krankenhaus.

Das Spiel verlief einigermaßen friedlich, obwohl Dynamo Dresden ab der 23. Minute mit 0:1 in Führung lag und die Fortuna Fans etwas enttäuscht waren. In der 96. Minute wurden jedoch dann auch die Fortuna Fans belohnt und das ersehnte Tor für Fortuna fiel.

Die Fans jubelten und lagen sich friedlich in den Armen. So sehen glückliche Fortuna Fans eben aus! Fortuna rettete einen Punkt und den 3.Platz in der Tabelle. Das Spiel wurde nach 98 Minuten abgepfiffen und alle Fans verließen glücklich und friedlich die LTU-arena, so dass die Helfer der E.E. – Süd sich um 15:30 Uhr bei der Skybox abmelden und einrücken konnten.

(Text: B.Koch & C. Göbel)