Eingetragen von Daniel Schlapa am 24.06.2005

Nur zwei Wochen nach der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg stand am Freitag, 24. Juni, ab 11 Uhr am Zoobunker die nächste Bombenentschärfung an.
Der Kampfmittelräumdienst entschärfte diesmal eine bei Bauarbeiten an der Brehmstraße gefundene amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser „Blindgänger“ war am Dienstag, 21. Juni, nur wenige Meter vom Fundort der letzten Bombe entdeckt worden.
Betroffen waren diesmal insgesamt 41.000 Bürger im Umfeld. In einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle müssten rund 12.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Im Radius bis 1.000 Meter dürfte sich während der Entschärfung niemand im Freien aufhalten – in diesem Gebiet wohnen weitere rund 29.000 Menschen.
Für Menschen, die in der Gefahrenzone A wohnen und beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen könnten oder während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen wurden Transporte zur Reitzenstein-Kaserne in der Lenaustraße 29 organisiert. Dort war eine Betreuungsstelle durch das Deutsche Rote Kreuz organisiert.

Auch wir vom Sanitätszug Garath waren wieder mit 5 Helfern im Einsatz.
Wir kümmerten uns um die Registrierung, die Ausgabe von Verpflegung, und um Menschen die einfach „nur“ reden wollten.

Link zum Kampfmittelräumdienst